Philosophie & Soziologie
 

Ronny Valdorf 

Leid geprüft 

Zur Unlösbarkeit des Theodizee-Problems
 

Warum leide ich? Warum gibt es Leid in der Welt, wenn Gott doch allmächtig und gut sein soll?


Diesen Menschheitsfragen sind unzählige Abhandlungen in Theologie- und Philosophiegeschichte gewidmet worden. Die vorliegende Arbeit nähert sich der alten Theodizee-Frage, indem sie prominente und weniger prominente Antwortversuche aus dem Bereich der analytischen Religionsphilosophie untersucht. Sie stellt die Frage nach der Möglichkeit, eine überzeugende Antwort auf diese Fragen zu bekommen, und votiert für eine prinzipielle Unmöglichkeit. Die Ergebnisse werden mit theologischen Grundpositionen ins Gespräch gebracht und offenbaren einige überraschende Herausforderungen für Theologie und Kirche.

 

Philosophie 
214 S. | 15,0 x 22,0 cm
340 g | Paperback
ISBN 978-3-933816-65-8
1. Auflage 2014 | 38,00 EUR

 

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Hanno Willenborg 

Das Heilige zwischen Gefühl und Emotion 

Die klassische Emotionstheorien von Charles Darwin, Wilhelm Wundt, William James und William McDougall im Vergleich zu Rudolf Ottos gefühlszentrierter Religionstheorie des Numinosen

In den letzten Jahrzehnten hat in der Psychologie eine Neuentdeckung des Forschungsbereichs Emotion stattgefunden. Wurden die Gefühle über lange Zeit hinweg eher als lästiges Beiwerk der menschlichen Psyche empfunden, wird dem Gefühlsleben heute zunehmend eine eigene positive Qualität zugestanden. Diese Neubewertung eröffnet die Chance, auch alte Gefühlstheorien der Psychologie selbst wie auch Emotionstheorien aus anderen Forschungsgebieten der Gesellschafts- und / oder Kulturwissenschaften mit anderen Augen zu sehen.

Speziell für das Selbstverständnis des Fachs Religionswissenschaft ergeben sich dadurch neue Betrachtungsmöglichkeiten auf die eigene Forschungstradition. Das wohl bekannteste Modell zum religiösen Wirken der Gefühle entwirft der lutherische Religionsphilosoph Rudolf Otto. Seinen Ansatz des Numinosen vor dem Hintergrund der Wiederentdeckung der Gefühle mit den klassischen Emotionstheorien von Charles Darwin, Wilhelm Wundt, William James und William McDougall in Bezug zu setzen, dabei Parallelen und Beeinflussungen zu erkennen und durch diese Betrachtungen Anregungen zu geben, Ottos Ansatz nicht nur als überkommene Theorie, sondern als Möglichkeit für eine Neuentdeckung des Bereichs Emotionen in der Religionswissenschaft zu sehen, dazu möchte diese Arbeit einen Beitrag leisten.

 

Religionswissenschaft
522 S. | 22,0 x 15 cm | zahlr. Abb. u. Tabellen
700 g | Paperback
ISBN 978-3-933816-45-0
1. Auflage 2011 | 45,00 EUR

 

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Luise Schramm 

Das Verhältnis von Religion und Individualität bei Georg Simmel




 

Die vorliegende religionssoziologische Untersuchung erschließt die Religionstheorie Georg Simmels vor dem Hintergrund seines Individualitätsverständnisses. Im Anschluss an die Skizze des Simmelschen soziologischen und kulturwissenschaftlichen Ansatzes wird sein Verständnis von Individualität und ihre Problematik in der Moderne erläutert. Schließlich untersucht die Verfasserin Simmels Religionstheorie – vor allem wie er sie in der Schrift ›Die Religion‹ von 1912 niedergelegt hat – im Hinblick darauf, was sie zur Lösung dieser Problematik beiträgt. Aus dem so bestimmten Verhältnis von Religion und Individualität werden in einem Ausblick mögliche Konsequenzen für die gegenwärtige Theologie aufgezeigt.

 

Leipziger Theologische Beiträge | LThB 3
80 S. | 21,0 x 13,5 cm
110 g | Paperback
ISBN 978-3-933816-32-0
1. Auflage 2006 | 28,00 EUR

 

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Thilo Lang, Monika Sonntag, Eric Tenz

Small and medium sized cities in the Baltic Sea Region 

Socio-economic and cultural approaches to urban development
 

This book contains two studies carried out as part of the Interreg IIIB project „Medium-Sized Cities in Dialogue around the Baltic Sea“ (MECIBS). They present examples of different local approaches and responses to urban transformation processes in small and medium-sized cities in the Baltic Sea Region.

The first study, „Socio-Economic Regeneration Outside of Agglomerations – Local Economic Development in the Baltic Sea Region“, addresses aspects of entrepreneurship, social inclusion and the local economy. The second study, „Cultural Policy and Urban Development – Cultural Policy Strategies and Experiences of Cities in the MECIBS Network“, depicts the extent to which local authorities from the MECIBS network use cultural policy to achieve urban development objectives which are above and beyond the usual reach of cultural policy, the specific strategies involved, and the ways in which these strategies are applied. 

The result of these practical examples should encourage an exchange of ideas and good-practices between small and medium-sized cities in the Baltic Sea Region, as well as between stakeholders at all levels of governance.
 

Stadtforschung 1  (Publikationssprache: Englisch)
152 S. | 26,0 × 21,0 cm | zahlr. teils farbige Abb., Tabellen, Karten
510 g | Paperback
ISBN: 978-3-933816-29-0
1. Auflage 2005 | 45,00 EUR

 

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